Wann ist eine psychoanalytische Behandlung angezeigt?

Anlass für eine psychoanalytisch orientierte Psychotherapie oder Psychoanalyse sind länger anhaltende Probleme in der Lebensführung bzw. eine seelische Störung. Aber nicht nur seelische Probleme, auch der Wunsch sich persönlich weiterzuentwickeln und seine Potentiale besser ausschöpfen zu können, machen eine Therapie sinnvoll.

Folgende Beschwerden können ein Hinweis auf eine psychische Problematik sein:

  • Das Gefühl überfordert zu sein und alleine nicht weiterzukommen
  • Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen
  • Heftige Alpträume, Stressgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, Schuldgefühle, Hassgefühle
  • Schwere Nervosität und Überbelastung
  • Wiederkehrende zwischenmenschliche Probleme in der Familie oder im Arbeitsbereich
  • Niedergeschlagenheit, Kraft-, Interessen- oder Freudlosigkeit
  • Ständige Ängstlichkeit oder plötzliche Angstanfälle
  • Körperliche Beschwerden ohne organische Ursachen (Kopfschmerzen, Magenkrämpfe u.v.m.)
  • Häufiges Erleben von Frustrationen, das Gefühl, ausgebrannt zu sein
  • Belastende Umbruchssituationen (Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfälle…)
  • Angst vor Veränderungen oder Schwierigkeiten, sich an neue Lebensumstände anzupassen
  • Entscheidungsschwierigkeiten oder Perspektiv- und Orientierungslosigkeit
  • Sucht nach Alkohol, Drogen, Essen, Liebe, Spiel…
  • Bestimmte Rituale (z.B. ständiges Waschen, Zusperren), ohne die man nicht leben kann

Welche Behandlungsmethode – psychoanalytisch orientierte Psychotherapie oder Psychoanalyse – angemessen ist, wird je nach individueller Situation und Symptomatik nach fachlicher Einschätzung empfohlen und mit Ihnen besprochen.

>> Welche Probleme und seelischen Erkrankungen behandle ich in meiner Praxis?

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