Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie

Innere Konflikte sind unserem Bewusstsein nur zum Teil direkt zugänglich. Sie können jedoch in Form von körperlichen und seelischen Leiden auf sich aufmerksam machen. In der psychoanalytischen oder auch psychoanalytisch orientierten Psychotherapie geht es, wie auch in der Psychoanalyse, um das Erkennen und Verarbeiten unbewusster Konflikte.

Während das Setting der Psychoanalyse eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Persönlichkeitsaspekten ermöglicht, ist es in der psychoanalytisch orientierten Psychotherapie erforderlich, einen Fokus auf einen bestimmten Themenkreis zu legen.

Die Psychoanalyse ist die intensivere und in vielen Fällen auch die gewinnbringendste Methode der Psychotherapie. Sie führt zu einer nachhaltigen Persönlichkeitsentwicklung und reicht über eine Behandlung von Symptomen hinaus. In Abhängigkeit von den Lebensumständen, der Symptomatik und der Bereitschaft, sich auf einen therapeutischen Prozess einzulassen, kann die psychoanalytisch orientierte Psychotherapie die angemessenere Methode sein.

Auch in der psychoanalytisch orientierten Psychotherapie arbeiten wir mit Hilfe Ihrer spontanen Einfälle, Gefühle, Assoziationen und Träume. Sie erweitern Ihre Wahrnehmung und es wird möglich, einen Teil der unbewussten Einflüsse auf Ihr Befinden zu verstehen.

Indem Sie sich selbst und Ihre Beziehung zu anderen Menschen besser verstehen lernen, werden die Symptome gelindert und positive Veränderungen in Ihrem Leben stellen sich ein.

Frequenz und Dauer:
1 bis 2 Sitzungen (á 50 min.) pro Woche im Sitzen;
über 1 bis 2 Jahre oder länger

>> Wann ist eine psychoanalytische Behandlung angezeigt?