Wie hilft die Psychoanalyse?

Da das Unbewusste unserem Denken nicht direkt zugänglich ist, bedient man sich in der psychoanalytischen Therapie einer besonderen Methode, um sein Auftauchen zu begünstigen, dem freien Assoziieren: Der Klient bemüht sich alles auszusprechen, was ihm in den Sinn kommt – ungeachtet dessen, ob es logische Überlegungen, Erinnerungen, Phantasien, Bilder, Träume, Gefühle oder Körperempfindungen sind. Anhand dieser Einfälle lernt der Klient mit Hilfe des Analytikers schrittweise seine innere Welt kennen.

Die Psychoanalyse ist durch die Deutung der in diesen Einfällen auftauchenden unbewussten Wünsche und Konflikte gekennzeichnet. Sie ist eine Behandlungsmethode, in der der Analytiker auch das Beziehungsgeschehen zwischen dem Klienten und sich miteinbezieht und so auch die feinen Spuren und Resonanzen zwischenmenschlicher Begegnungen wahrnimmt und sichtbar werden lässt. Auf diesem Wege lernt der Klient sich selbst und die Dynamiken seiner Beziehungen zu anderen zu verstehen.

Er erarbeitet mit dem Analytiker ein Wissen über sein Seelenleben, das mit einem rein intellektuellen Wissen nicht vergleichbar ist. Es ist ein Wissen, das tief in ihm selbst wurzelt. Diese einzigartige Art der Selbsterfahrung in der Psychoanalyse schafft inneren Raum für neue Perspektiven und Veränderungen. Die Veränderungen beruhen auf einer tiefgehenden inneren Erkenntnis und sind daher im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit, nachhaltig und von Dauer.

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