Wie entstehen seelische Probleme?

Unbewusste seelische Vorgänge beeinflussen unser Fühlen und Handeln und sind unserem Denken nur schwer zugänglich. Stehen unsere Gefühle und Verhaltensweisen nicht im Einklang mit dem, wie wir selbst sein möchten oder wie es die Familie oder Gesellschaft von uns erwartet, erleben wir das meist als leidvoll.

Diese Leidenszustände können sich in Form konkreter Symptome wie Angstzustände, Schlafstörungen, Depressionen, Essstörungen, sexuelle Störungen, Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken, Süchte und selbstschädigendes Verhalten oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Oft äußern sie sich als diffuses, scheinbar grundloses Gefühl des Unbehagens, als Unzufriedenheit, Unruhe, Lustlosigkeit, als Dumpfheit von Empfindungen oder als wiederholte unglückliche Beziehungserfahrungen oder berufliche Misserfolge.

Nicht selten machen wir die Erfahrung, dass wir immer in die selben Verhaltensmuster verfallen und es uns – obwohl wir es noch so sehr wollen – nicht gelingt, diese zu durchbrechen. Wir sagen uns: Ich bräuchte es doch nur positiver sehen! oder: Ich darf es einfach nicht so an mich herankommen lassen! Weil uns aber nur ein geringer Teil unserer seelischen Vorgänge bewusst wird, gelingt uns das, wenn überhaupt, immer nur vorübergehend.

Die psychoanalytische Behandlung ermöglicht es, den Sinn dieser Symptome und Gefühlszustände zu verstehen und ihnen so nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein. Somit wird eine Veränderung eingeleitet, die einen Gewinn an innerer Freiheit bedeutet und zu einer selbstbestimmten und befriedigenden Lebensgestaltung führt.

>> Wie hilft die Psychoanalyse?

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